Adipositas
Wiederherstellungsoperationen nach Gewichtsverlust
Weltweit ist die Zahl der übergewichtigen Menschen seit 2006 höher, als die der Unterernährten. Auch in Deutschland sind zwischenzeitlich mehr als die Hälfte übergewichtig und ca. 9 Millionen davon leiden an einer behandlungsbedürftigen, krankhaften Adipositas (Fettleibigkeit). Man spricht von Adipositas, wenn der sogenannte Body Mass Index (BMI) 30 und größer ist, von Übergewicht bei einem BMI von 25,0 bis 29,9 kg/m2.
BMI (Body Mass Index) berechnen - FETTRECHNER
Wenige erzielen alleine durch konsequente Lebensumstellung und Ernährung (kombiniert mit viel Sport) eine Gewichtsreduktion. Oft gelingt es den stark Übergewichtigen trotz ernsthafter und dauerhafter Bemühung nicht, deutlich Gewicht zu verlieren, so dass zusätzlich operative Eingriffe wie ein Magen-Bypass oder ein Magenband erfolgen.
Im Zuge des Gewichtsverlustes verbleibt an unterschiedlichen Körperarealen ein mehr oder weniger stark ausgeprägter Hautfettmantelüberschuss (leere Hauthüllen), welche die Körperkontur, bei schlechter Hautqualität und Schwangerschaftsstreifen, weiterhin stark beieinträchtigen.
Mehr als 95% der Patienten nach Gewichtsabnahme wünschen effektvolle plastische Korrekturoperationen durch Straffung der Haut. Da die aufliegende und sich aneinanderreibenden Hautanteile immer wiederkehrende Infektionen verursachen, sind solche Eingriffe auch Leistungen der Krankenkassen.